Aktuelles

10 Jahre Zahnmobil

10 Jahre Zahnmobilv.l.n.r.: Michael Edele (Leitung Caritas Hamburg), Dr. Karin Heimer (ehrenamtliche Zahnärztin auf dem Zahnmobil), Christine Himberger (Projektkoordinatorin Zahnmobil), Dr. Marianne Gräfin von Schmettow (Leiterin Scientific Affairs, CP GABA GmbH)

Die Hamburger Caritas und elmex®, die Marke des führenden Unternehmens in der Mund-­ und Zahnpflege in Deutschland CP GABA GmbH, können in diesem Jahr auf eine erfolgreiche zehnjährige Zusammenarbeit zurückblicken. Die Hamburger Caritas und elmex® schlossen sich 2008 zusammen, um hilfsbedürftigen Menschen eine kostenlose Zahnversorgung zu bieten und die Präventionsarbeit bei Kindern zu fördern. Gemeinsam riefen sie das Projekt elmex® Zahnmobil ins Leben.

Mission Zahngesundheit

9.409 Patientenkontakte und 21.866 zahnärztliche Leistungen: Die Zahlen der vergangenen zehn Jahre zeigen, wie relevant kostenlose Gesundheitsprogramme für wohnungslose Menschen sind, die die Bedürftigen dort erreichen, wo sie leben - auf der Straße. Um die zahnmedizinische Versorgung zu ermöglichen, fährt das Zahnmobil zweimal die Woche Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe in Hamburg an.
Immer an Bord ist eine ehrenamtliche Zahnärztin oder ein ehrenamtlicher Zahnarzt. "Auf dem Zahnmobil wurden in den zehn Jahren rund 3.300 Zähne gezogen und 3.100 Füllungen gelegt. Wir sind sehr froh und dankbar, dass sich 30 ehrenamtliche Zahnärztinnen und Zahnärzte im Projekt engagieren", ergänzt Christine Himberger, Koordinatorin des Zahnmobils.

Prävention bei Kindern

Jeden Montag und Dienstag fährt das Zahnmobil auch Kindertagesstätten, pädagogische Mittagstische und andere Einrichtungen der Kinder-­ und Jugendhilfe in sozialen Brennpunkten der Stadt an. "Die Kinder werden von den zahnmedizinischen Fachangestellten spielerisch an die Behandlung in einer Zahnarztpraxis herangeführt. Sie lernen beispielsweise den Behandlungsstuhl und die technischen Geräte kennen, erkunden ihren eigenen Mundraum mit einer Oralkamera und probieren Zahnseide oder Interdental-­Bürsten am Zahnmodell aus", sagt Dr. Marianne Gräfin von Schmettow, Leiterin Scientific Affairs bei CP GABA GmbH. Das Präventionsprogramm soll Ängste vor einem Zahnarztbesuch abbauen und die Kinder für die richtige Zahnpflege sensibilisieren. Zusätzlich beinhaltet das Programm Ernährungs-­Tipps, um Karies vorzubeugen. In zehn Jahren betreute das mobile Zahnmobil rund 20.604 Kinder aus 826 Institutionen. Neue Einrichtungen kommen laufend hinzu.

Neben dem Zahnmobil für wohnungslose Menschen, gibt es seit 2016 im Stadtteil St. Pauli auch eine stationäre Zahnambulanz mit Röntgengerät. Dort können notwendige Behandlungen diagnostiziert und auch weitergehende Behandlungen vorgenommen werden.

Caritasverbände im Norden vereinigt

Die "Caritas im Norden" wird ein einziger Verband mit ca. 1.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 180 Einrichtungen und Diensten.

Neuer Vorstand und Dienstsitz

Dienstsitz des neuen Verbandes ist Schwerin. Der Caritasrat wurde nach den erfolgreich verlaufenden Abstimmungen ernannt und hat den Vorstand gewählt. Vorstandsvorsitzender und Diözesan-Caritasdirektor ist Steffen Feldmann, der das Amt seit November 2016 innehat. Thomas Keitzl, bisher Direktor der Caritas Mecklenburg, wird zweites Mitglied des Vorstandes.

Der Verlauf des Tages

Erzbischof Dr. Heße leitete den Tag mit einer Bischofsmesse in der St. Ansgar-Kapelle ein und sprach die einleitenden Worte, ordnete den kommenden Schritt als Meilenstein der Caritas im Erneuerungsprozess des Erzbistums Hamburg ein. Caritas-Projektleiter Harald Strotmann und der den Prozess begleitende Jurist, Dr. Axel Scherff führten durch die Veranstaltung. Am Ende gab Weihbischof Eberlein, bisher Vorsitzender des Caritasrats Mecklenburg, der ganzen Caritas im Norden seinen bischöflichen Segen. Der Weihbischof wird als geistlicher Begleiter der Caritas im Norden eng verbunden bleiben.

Das wichtigste Ziel: Stärkung der Caritas im Norden

Wichtigstes Ziel des Zusammenschlusses ist eine Stärkung der Caritas im Norden. "Die mit vier Verbänden bislang sehr kleinteilige Struktur ist die größte Schwierigkeit und der Hauptgrund für die Reform", erklärt Harald Strotmann, Leiter des Projekts Caritas. Nach der Fusion könnten die Aufgaben besser verteilt und viele Dienste besser unterstützt werden. Die Regionalstellen vor Ort bleiben ebenso wie bestehende Arbeitsverträge erhalten. Die Umstrukturierung wird viele Kräfte freisetzen.

24. März: Hamburger Wohlfühlmorgen für Wohnungslose und Arme

Am 24. März 2018 findet der 17. Hamburger Wohlfühlmorgen von 10 bis 13 Uhr in der Sankt-Ansgar-Schule (Hamburg-Borgfelde) statt.

Hamburger Wohlfühlmorgen

Arme und obdachlose Menschen sind herzlich eingeladen, umfangreiche Angebote wie Maniküre und Pediküre, Friseur und Massage, Sozial- und Rechtsberatung oder auch eine zahn- und tierärztliche Versorgung kostenlos zu nutzen. Insgesamt stehen 14 Angebote zur Verfügung, die sich viele Menschen in Hamburg nicht leisten können oder bisher nicht in Anspruch genommen haben. Es werden am Samstag rund 350 Gäste erwartet.

80 Ehrenamtliche, darunter Schülerinnen und Schüler der Ansgar-Schule, sowie  zahlreiche Sponsoren sind am Samstag mit dabei, so dass alle Angebote kostenlos zur Verfügung gestellt werden können. 

Besonderer Bedeutung für die Gäste des Wohlfühlmorgens hat immer das umfangreiche Angebot beim Haareschneiden. Rund 25 Friseurinnen und Friseure, überwiegend von der Beruflichen Schule Burgstraße, engagieren sich erneut für arme und obdachlose Menschen mit einem kostenlosen Haarschnitt.

Veranstaltet wird der Hamburger Wohlfühlmorgen von der Caritas, dem Malteser Hilfsdienst, der Obdachlosenstube Alimaus, dem Sozialdienst Katholischer Frauen und der Sankt-Ansgar-Schule. Er ist in Hamburg zu einer festen Institution geworden und findet zweimal im Jahr statt.

17. Hamburger Wohlfühlmorgen
St. Ansgar-Schule
Bürgerweise 33 / Hamburg-Borgfelde

Arme und Obdachlose / Adobe Stock

Arme und Obdachlose

Armut

Viele Menschen in Hamburg leben in Armut. Rund 1.000 Personen sind obdachlos, haben wenig Perspektiven und häufig auch eine angeschlagene Gesundheit. Die Caritas ist für diese Menschen da, mit zahlreichen Angeboten und Projekten. mehr

Kinder-, Jugend- und Familienberatung / Kottmeier

Kinder und Jugend

Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

Die Caritas begleitet Kinder, Jugendliche und Familien von Anfang an. Stärken entdecken, im sozialen Miteinander lernen und in Krisen Hilfe erfahren sind wichtige Bausteine auf dem Weg zu einem selbständigen Leben. mehr

Caritas-Beratung für Migranten und Flüchtlinge / Kottmeier

Migranten und Flüchtlinge

Migration und Integration

Die Migrationsberatung initiiert, steuert und begleitet den Integrationsprozess bei Neuzuwanderern. Ebenfalls werden bei der Caritas Flüchtlinge beraten und Personen unterstützt, die ins Ausland auswandern wollen. mehr

Allgemeine Beratung / Kottmeier

Beratung und Seelsorge

Der Caritasverband für Hamburg bietet Allgemeine Soziale Beratung, Rechtsberatung und eine TelefonSeelsorge für Hilfesuchende mit sozialen und finanziellen, rechtlichen sowie seelischen Problemen an. mehr

Die Caritas in Hamburg

Wir über uns

Die Caritas ist der größte Wohlfahrtsverband in Deutschland und kann bundesweit auf eine über 100-jährige Geschichte verweisen. Der Hamburger Caritasverband wurde 1925 gegründet und trägt seither dazu bei, die Not der Menschen in der Hansestadt zu lindern. mehr