Aktuelles

Caritas schließt Schwangerenberatungsstelle

Die Beratungsstelle für Frauen, Familien und Schwangere des Hamburger Caritasverbandes beendet am 31. Dezember 2017 ihre Tätigkeit. Letzte Termine für eine Schwangerenberatung werden am 21. November vergeben.

Michael Edele, stellv. Caritasdirektor: "Nach über 25 Jahren geht die Schwangerenberaterin der Caritas, Frau Anna Düchting, in den Ruhestand. Mit ihr endet auch die Tätigkeit der Schwangerenberatungsstelle. Wir sind sehr froh, dass die Beratungsarbeit für Frauen, Familien und Schwangere von den anderen Trägern übernommen und so eine umfassende Beratung weiterhin gewährleistet wird."

Termine für eine Schwangerenberatung und gegebenenfalls für einen Antrag bei der Bundesstiftung Mutter und Kind vergeben weiterhin die Beratungsstellen des Sozialdienstes katholischer Frauen und des Diakonischen Werkes.

Interkulturellen Begegnungsstätte Alsterhafen eröffnet

Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und Bezirksamtsleiter Falko Droßmann haben in einer Feierstunde die neue Interkulturelle Begegnungsstätte "Alsterhafen" eröffnet. Träger des Alsterhafens ist der Hamburger Caritasverband und der CVJM zu Hamburg.

Matthias Schwark, Geschäftsführer CVJM Hamburg: "Wir freuen uns sehr, dass unser denkmalgeschütztes Haus direkt an der Alster einmal mehr zu einem Mittelpunkt des Lebens und der Begegnung in St. Georg wird. Wir sind sicher, dass hier viele Menschen vor Anker gehen werden, woher immer sie aus der Welt auch stammen mögen."

Eröffnung Alsterhafen

Die Begegnungsstätte richtet sich an Neu- und Alt-Hamburger, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund und Fluchterfahrung. Gemeinsam werden Angebote geschaffen, um Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen in Kontakt zu bringen.

Gestartet ist bereits ein offenes Begegnungscafé, welches wochentags ab 16 Uhr geöffnet hat. Weitere Angebote sind die wöchentliche Schach AG oder ein Sprachlerntreff Deutsch, der jeden Mittwoch stattfindet. Ab sofort starten weitere Projekte mit musikalischen und künstlerischen Schwerpunkten, Kochgruppen und Sprachlernangebote.
Die Begegnungsstätte Alsterhafen wird finanziert durch Mittel der Hamburgischen Bürgerschaft.

Michael Edele, stellv. Direktor Caritasverband für Hamburg: "Wir laden alle Interessierten ganz herzlich ein, den Alsterhafen zu besuchen, sich hier zu engagieren und eigene Ideen einzubringen. Begegnung ist ein wichtige Voraussetzung einer erfolgreichen Integration, hier im Alsterhafen kann dieses gelingen."

Neues Krankenmobil für die Obdachlosenhilfe

Seit 1995 ist der Hamburger Caritasverband mit einer rollenden Arztpraxis unterwegs, um obdachlosen Menschen eine kostenlose medizinische Grundversorgung anzubieten. Durch die intensive Nutzung war bereits das zweite Fahrzeug aufgebraucht und musste nun ersetzt werden. In einer kleinen Feierstunde segnete der Hamburger Weihbischof Horst Eberlein das neue Mobil und übergab es an das Mitarbeiterteam.

Weihbischof Horst Ebelerin: "Das Krankenmobil der Caritas ist ein fester Bestandteil im Hamburger Hilfesystem. Hier wird Menschen, die in unserer reichen Stadt am Rande stehen, schnell und unbürokratisch geholfen. Das Krankenmobil ist ein Zeichen dafür, dass der Mensch im Mittelpunkt unseres Handelns stehen sollte."

Segnung Krankenmobil

Die Caritas fährt mit dem Krankenmobil werktags die Treffpunkte und Einrichtungen der Obdachlosenhilfe an. Pro Monat werden 500 bis 600 Behandlungen durchgeführt. Im Jahr 2016 waren es insgesamt 6.157. Das Team besteht aus zwei Krankenschwestern, einem Fahrer und 17 ehrenamtlichen Ärztinnen und Ärzten. Behandelt werden vor allem Hauterkrankungen, offene Beine und Atemwegserkrankungen.

Das neue Fahrzeug hat insgesamt 128.000 Euro gekostet. Der Mercedes Sprinter musste für die Besonderheiten einer medizinischen Behandlung auf der Straße zusätzlich umgebaut werden. Finanziert wurde das Krankenmobil durch einen einzigen Spender, der anonym bleiben will.

Michael Edele, stellv. Caritasdirektor: "Heute ist ein Tag großer Dankbarkeit für uns. Wir danken dem unbekannten Spender,  der es mit seiner großartigen Unterstützung möglich gemacht hat, die medizinische Versorgung obdachloser Menschen fortzusetzen. Und wir danken den zahlreichen Ärztinnen und Ärzten, die sich in ihrer Freizeit für wohnungslose Menschen engagieren und ihnen so Hilfe und Hoffnung schenken." 

Das Projekt wird durch Mittel der Hamburger Sozialbehörde und durch private Spenden finanziert. Das Hamburger Krankenmobil dienste als Vorbild für andere Arztmobile in Köln, Frankfurt oder Berlin. 

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Arme und Obdachlose

Armut

Viele Menschen in Hamburg leben in Armut. Rund 1.000 Personen sind obdachlos, haben wenig Perspektiven und häufig auch eine angeschlagene Gesundheit. Die Caritas ist für diese Menschen da, mit zahlreichen Angeboten und Projekten. mehr

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Die Caritas begleitet Kinder, Jugendliche und Familien von Anfang an. Stärken entdecken, im sozialen Miteinander lernen und in Krisen Hilfe erfahren sind wichtige Bausteine auf dem Weg zu einem selbständigen Leben. mehr

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Die Caritas in Hamburg

Wir über uns

Die Caritas ist der größte Wohlfahrtsverband in Deutschland und kann bundesweit auf eine über 100-jährige Geschichte verweisen. Der Hamburger Caritasverband wurde 1925 gegründet und trägt seither dazu bei, die Not der Menschen in der Hansestadt zu lindern. mehr